Physikalische Schülergesellschaft - PSG im UniLab

Im August 2013 startet im UniLab Schülerlabor des Instituts für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Professional School of Education die erste physikalische Schülergesellschaft (PSG) in Berlin. Ziel der Gesellschaft ist die außerunterrichtliche Förderung von Schülerinnen und Schülern ab der Klassenstufe 10 mit einem besonderen Interesse für das Fach Physik.

In unseren Veranstaltungen kannst Du selbst Experimente durchführen, mit Mitarbeitern und Professoren des Institutes für Physik in Kontakt kommen und Einblicke in naturwissenschaftlichen Einrichtungen, wie z. B. das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) oder den Sonderforschungsbereich 951 "HIOS" bekommen.

In den einzelnen Veranstaltungen wollen wir uns außerdem mit physikalischen Phänomen und Denkweisen auseinandersetzen, Ideen der modernen Forschung aufzeigen und mögliche Berufsfelder von Physikern näher betrachten.

Interesse bekommen? Hier geht’s zur Anmeldung.

 

 

 

17.04.18 17 Uhr Geschichte der Physik: Wie kam es zur Quantenmechanik?

Nach einer Pause im März, geht es im April mit einem Vortrag von Frau Dr. Barbara Sandow über die Geschichte der Physik spannend weiter. Dabei wird es vor allem um die historische Entwicklung der Quantenmechanik gehen.

 

Frau Dr. Sandow sandte mir hierfür das folgende Abbstract:

 

Die Entwicklung der einzelnen Teilgebiete der Physik können grob

folgenden Jahrhunderten zuordnen werden:

16. Jahrhundert: Mechanik, Astronomie

17. Jahrhundert: Optik

18. Jahrhundert: Elektrizitätslehre, Lehre von den Flüssigkeiten und Gasen

19. Jahrhundert: Elektromagnetismus und Wärmelehre

20. Jahrhundert: Aufbau des Kosmos, der Materie, der Atome und Quantenmechanik

 

und sind mit Experimenten, Theorien und Personen verbunden. Am Beispiel der Quantenmechanik wollen wir erkunden, welche Experimente mit der Klassischen Physik nicht mehr erklärt werden konnten und damit eine neue theoretische Beschreibungen herausforderten. Max Planck und viele andere Physiker fanden diese neuen Ansätze und entwickelten sie in vergangenen 100 Jahren immer weiter. Diese Entwicklung ist heute noch immer nicht abgeschlossen und es ist eine sehr spannende Frage, ob es eventuell neuer Ansätze bedarf, um die heutigen experimentellen Resultate umfassend zu verstehen.

 

Dieser interessante Termin wird am 17.04.18 um 17.00 Uhr stattfinden.

Wir treffen uns dazu im Unilab-Schülerlabor in der Brook-Taylor-Straße 1.

 

13.02.18 17 Uhr "Wie das Proton seine Masse bekommt oder QCD und die wundersame Welt der Quarks"

Hinter diesem tollen Titel verbirgt sich der Vortrag des Teilchenphysikers Herr Dr. Oliver Bär der Humboldt-Universität zu Berlin. Konkret wird es bei diesem Vortrag darum gehen:

 

Mit der Entdeckung des Higgs-Teilchens im Jahr 2012 sei, so ist oft zu hören, der Ursprung der Masse erklärt. Dabei wird gerne unterschlagen, dass der Großteil der Masse des sichtbaren Universums einen ganz anderen Ursprung hat: Die Schwere der uns umgebenden gewöhnlichen Materie resultiert zu gut 99% aus der Bewegungs- und Bindungsenergie seiner elementaren Bausteine, der Quarks.


Quarks als Elementarteilchen und die sie beschreibende Quantenchromodynamik, kurz QCD, sind seit mehr als 40 Jahren ein etablierter Bestandteil des sogenannten Standardmodells der Teilchenphysik. Und genauso lange macht die QCD das Leben der Teilchenphysiker schwer. Experimentell kann man einzelne Quarks nicht beobachten, sie sind immer in sogenannten Hadronen gebunden. Theoretisch ist der QCD oft nur durch den massiven Einsatz von leistungsfähigen Computern beizukommen, und erst seit einigen Jahren sind realistische Berechnungen möglich geworden. Die Masse des Protons kann heutzutage auf wenige Prozent genau berechnet werden. über dies und weitere Facetten der QCD möchte der Vortrag einen einführenden Überblick geben.


Wir treffen uns dazu am Dienstag, den 13.02.18 um 17 Uhr im Unilab Adlershof, Brook-Taylor-Straße 1.



 

 

 

Bei regelmäßiger Mitarbeit wird die Teilnahme durch die Universität bescheinigt.

 

 

 

Die PSG hat am Wettbewerb "Beamline for Schools" teilgenommen:

https://www.youtube.com/watch?v=S7Zz7DemH10

 

 

 

 

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